Hooray for Pigclimber!

Tolles und ansehnliches Spiel gegen Portugal, Halbfinale, was will man mehr (vielleicht ein nicht irreguläres drittes Tor…). Ich hoffe auf eine Halbfinal-Revanche gegen Kroatien, damit ich mir das Spiel auch gefahrlos in Berlin ansehen kann. :-)
Ein kleiner Blick zu unseren nichtteilnehmenden Freunden von der Insel, die ja normalerweise nicht unbedingt zu den Deutschlandfans gezählt werden können, zeigt, dass es inzwischen Fortschritte gibt, denn selbst für Engländer existiert nunmehr ein Gefühl, welches selbst die Abneigung gegen die “Krauts” überwiegt: der Hass auf Ronaldo.

Ronaldo – a measure of the man’s deep unpleasantness is that he has driven me (and I suspect a few more) to do something I have never done before – I supported Germany in a football match; I feel grubby

Es dauert sogar eine ganze Weile, bevor ein WK2-Vergleich angestellt wird!

P.S.: Podolski hat mit seinem Linksschuss in der 80. Minute endgültig bewiesen, dass es keinen Fußballgott gibt, denn wenn je ein Torschuss einen Erfolg verdient hat, dann dieser…

Süß und unschuldig

Wie schon die WM 2006 versetzt mich auch die aktuelle Großveranstaltung wieder in die beneidenswerte Lage, mit einigen reizenden jungen Damen gemeinsam Fußball zu schauen. Nach zwei Jahren ist es auch verständlich, dass Abseits- und Qualifikationsregeln erneut erklärt werden müssen, schließlich ist das Interesse der Betreffenden an der Sportart ansonsten gleich Null. Eine schwer nachvollziehbare Haltung, aber mir ist nach den letzten beiden Spielen der deutschen Elf gegen Kroatien und Österreich erst klar geworden, dass dies eigentlich ein Segen ist.

Die dort gepflegte Spielweise sorgte nämlich für zahlreiche ungläubige Gesichter und Fragen nach dem fehlenden begeisternden Offensivspiel. Man muss sich, wenn man seit mehr als 20 Jahren internationale Turniere verfolgt, erst einmal in die Lage eines Menschen hineinversetzen, der deutsche Fußballmannschaften allein von ihrem WM-Spielen 2006 kennt, um dann schmerzlich zu realisieren, wie außergewöhnlich es war, den Abpfiff nicht mit einem “Wenigstens gewonnen!” zu kommentieren, wenn Deutschland sich mal wieder mit einem Freistoßtor oder nach einem Elfmeterschießen gegen England eine Runde weitergequält hatte. während Mannschaften wie Dänemark, Holland oder Brasilien begeisternden Sport boten.

So bleibt es mir leider nicht erspart, meine ganze Erfahrung als Historiker auszuspielen und zu erläutern, dass hier eigentlich wieder das “klassische” Spielsystem (sich den Ball minutenlang im Halbkreis hinter der Mittellinie zuschieben) aufscheint, der Normalzustand erreicht ist. Aber noch mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, schließlich war das Spiel gegen Polen ganz gut und wenn dann heute Frings und Klose wieder zu alter Form zurückfänden…

Auch mal wieder

Jetzt hab’ ich gesehen, dass mein letzter Eintrag doch schon wieder eineinhalb Monate her ist. Wenn der Mounty hier nicht ab und an was Vernünftiges schreiben würde, wäre es hier ganz schön leer.

Aber irgendwie gibt’s derzeit auch hier gar nicht viel zu sagen. Von Vorratsdatenspeicherung, Abhöraktionen und dem aktuellen Politikergewäsch braucht ja nicht wirklich noch einen Aufguss. Wäre hier auch sowas von »Eulen nach Athen tragen.«, da die Reichweite hier gar nicht gegeben ist und meine paar Leser vernünftige Leute sind, glaube ich zumindest.

Im Linux-Bereich hab’ ich g’rad auch nix Neues zu berichten. Die letzte wichtige Meldung diesbezüglich war ja der OpenSSL-Bug im Debian. Aber das Thema ist ja mittlerweile auch durch. Wer erst jetzt und hier darüber erfährt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Ich könnte natürlich über die Fußball-EM schreiben, da EM- und WM-Spiele die einzigen Fußballspiele sind, die ich schaue. Aber das macht ja auch schon jeder Dritte — also drüber berichten. Und so richtig Ahnung hab’ ich davon sowieso nicht.

Ich könnt natürlich auch über Twitter bloggen. Aber irgendwie fehlt mir dazu gerade der kommunikative Ansatz. Nur soviel: Twitter ist ein übler Zeitfresser, es gibt noch keinen vernünftigen Nicht-GTK-Client für Linux. ist ständig down oder halbfunktionell, aber macht Laune und man erfährt interessante Links, die einem sonst entgehen (je nachdem, wem man folgt).

Und da ich gerade sonst nichts Weiteres zu sagen habe, bleibt nur noch selbstreferentielles Metabloggen übrig. Was ich hiermit abgehakt hätte.

Schmidt und Pocher - Expertentalk

Gestern nachmittag ging es anläßlich der letzten Sendung von Schmidt & Pocher vor der Sommerpause bei der täglichen Debatte des Deutschlandradios um die Frage, ob die Show so funktioniert und weiterlaufen sollte. Die Meinung der Zuhörer war, wie erwartet, durchgängig negativ, was ich ja durchaus in Teilen nachvollziehen kann, auch wenn ich es insgesamt weniger schlimm als erwartet finde und es ausbaufähig ist, wenn beide mal am Tming feilen würden und Schmidt nicht permanent ausstrahlen würde, dass er eigentlich gar keine Lust mehr hat.

Man kann die Kritik aber auch so genial begründen wie der Opi aus Rostock, welcher per Telefon meinte, dass er es furchtbar findet, dass jetzt immer mehr Leute wie Pocher und der Mann im ZDF (ich tippe auf Markus Lanz, der jetzt als Aushilfskerner arbeitet), die ins Privatfernsehen gehören, zu den Öffentlich-Rechtlichen wechseln. Er habe das Gefühl (kein Scherz), dass “die” Letzteres heimlich übernehmen wollen würden. Um diese veritable Verschwörungstheorie aufzudecken, genügte es ihm übrigens, regelmäßig die Fernsehzeitung zu lesen: Fernsehen schaut er nämlich nicht.

Der yablo-CD-Tip der Woche

Für mich verknüpft sich Musik sehr oft mit bestimmten Lebenssituationen, die, wenn man dieselben Songs Jahre später erneut hört, wieder aus dem Gedächtnis aufgerufen werden und die Erinnerungen an beispielsweise ein bestimmtes Buch, eine Reise oder das nächtliche Sitzen auf der Fensterbank mit Walkman (für die Jüngeren: ein Mp3-Player der Antike) zurückbringen. Meist muss man dafür allerdings auch Zeit und Aufmerksamkeit investieren, bei nur nebenbei gehörter Musik scheint das Ganze nicht so recht zu funktionieren. Als ich vor 2 Jahren einige Wochen im Archiv-Magazin saß, um Akten zu bewerten, hatte ich auf meinem Mp3-Player u.a. die CD “The art of navigating by the stars” von Sieges Even. Und an das damalige “Wühlen” in den Lebensgeschichten anderer Menschen muss ich jetzt jedesmal wieder denken, wenn ich diese Songs höre.

Das wiederum geschieht recht häufig, denn es handelt sich hier um nichts weniger als ein absolutes Meisterwerk des progressiven Metal, auch wenn diese Klassifizierung der Vielschichtigkeit der Musik eigentlich auch nicht wirklich gerecht wird. Härtere Passagen werden nämlich eigentlich eher an den passenden Stellen eingestreut und sind nicht wirklich ein prägendes Stilelement. Getragen werden die Songs musikalisch vor allem vom perfekten Zusammenspiel cleaner Gitarrenarrangements mit vertrackten Bassläufen und komplexem Schlagzeugeinsatz. Keyboards gibt es überhaupt nicht, aber sie sind auch nicht notwendig, weil die rythmisch und melodisch extrem anspruchsvollen Kompositionen derart abwechslungsreich sind. Und das für mich gerade in diesem Bereich immer besonders Wichtige: obwohl technisch auf höchstem Niveau gespielt wird, sind die Melodien irgendwie eingängig und wiedererkennbar. Hier muss niemand mehr beweisen, wie schnell er Solos im 13,5/7-Takt spielen kann, die Virtuosität der seit Jahrzehnten aktiven Musiker befähigt sie zu einem souveränen Umgang mit ihren Möglichkeiten. Vielleicht hat auch die Tätigkeit der Holzwarth-Brüder (Bass und Schlagzeug) für Bands wie Rhapsody und Blind Guardian hier seine Spuren hinterlassen. Nicht zuletzt ist es aber der neue Sänger Armin Menses, dessen zum Teil mehrstimmigen Gesangslinien der Musik eine ganz besondere Atmosphäre verleihen.

Nicht zuletzt ist “The Art…” für mich eines der am besten produzierten Alben, die ich je gehört habe. Gerade im Vergleich mit dem stilistisch ähnlichen “A Sense of Change” merkt man, wie unheimlich wichtig eine ausgewogene und gleichzeitig extrem druckvolle Produktion ist, um all die Details der Arrangements mitzubekommen. Man hört wirklich JEDES Instrument und jeden Ton, auch die Bassgitarre ist endlich wieder mal als eigenständiges Instrument präsent, das nicht in einem allgemeinen Klangbrei untergeht. Als Anspieltip sei “Unbreakable” empfohlen, zu finden auf der myspace-Seite der Band.

Nachdem mich diese CD derart begeisterte, war ich einerseits gespannt auf den Nachfolger Paramount und andererseits auch ein wenig ängstlich, ob dieses Niveau gehalten werden kann. In der Tat brauchte ich für das letzte Werk ein wenig länger, obwohl es insgesamt vielleicht sogar noch einen Ticken eingängiger ist. Inzwischen stelle ich beide Alben aber auf eine Stufe, wobei sich auf “Paramount” mit Eyes Wide Open sogar mein definitiver Lieblingssong beider Werke befindet, den man fast schon als kommerzielle Powerballade bezeichnen könnte. Das ist aber alles andere als abwertend gemeint, der zum Niederknien schöne Refrain verschafft mir auf jeden Fall jedesmal wieder Gänsehaut.

Wer also auch nur ein bißchen Interesse an progressiver Rock/Metal-Musik hat, MUSS hier einfach wenigstens einmal reinhören (aber das reicht nicht wirklich).

Korrelationen, Beweise, Ursachen - alles derselbe Kram

Nachdem sich der unaufhaltsame (biologisch determinierte) Trend zu “besserer” Berichterstattung über Videospiele langsam durchzusetzen scheint, wie man anhand der durchweg eher positiven Rezensionen von “Grand Theft Auto IV” in den seriöseren Medien sehen kann, war es nur eine Frage der Zeit, wann die Mahner und Weltuntergangspropheten wieder zurückschlagen. Die Rolle des Retters nimmt diesmal Werner Hopf ein, über dessen bisher unveröffentliche Studie mit 653 oberbayrischen Schülern die Zeitschrift GEO WISSEN berichtet. Die Erkenntnisse klingen durchweg sensationell, “eindeutige Ergebnisse” wurden gefunden und “bewiesen” (!), dass Videospiele die wichtigste “Ursache” für Gewaltkriminalität sind.
Kurz: “Computerspiele machen aggressiv, brutal und dumm”, wie die “Augsburger Allgemeine” in seriöser Neutralität ein Interview mit Hopf überschreibt.

Nun ist es natürlich prinzipiell erst mal schwierig, eine nicht veröffentlichte Studie zu bewerten. Es fehlen Angaben dazu, welche Spiele man abfragte, wie viele Jugendliche genau welche Taten begingen et. cet. Zusätzlich wäre zu fragen, ob die geographische Beschränkung auf Oberbayern globale Schlussfolgerungen zulässt. Auch ohne diese Daten genau bewerten zu können, müssen aber bei der Behauptung, man habe hier tatsächlich etwas bewiesen und eindeutige Ursachen entdeckt, die Alarmglocken läuten. Es handelt sich offenkundig um eine Befragungsstudie, bei der die Teilnehmer innerhalb von 2 Jahren Angaben zu diversen abgefragten Punkten machen, darunter zu ihrem sozialen Umfeld, den Schulnoten und eben der Mediennutzung. Das Spielen gewalthaltiger Videospiele war demzufolge die beste Vorhersagemöglichkeit für ein späteres aggressives/kriminelle Verhalten. Wir haben also zunächst einmal nicht mehr als eine simple statistische Korrelation vor uns. Grundsätzlich wäre auch hier zu fragen, ob die Wahl der Gegend eine angemessene Bewertung anderer Faktoren (“Leben unter Kriminellen”) evtl. erschwert. Vor allem aber muss man beachten, dass bei der Auswahl dieser Faktoren ja bereits angenommen wird, dass der Konsum von Videospielen ein Risikofaktor bzw. eine Ursache ist. Dazu müsste man bereits ausschließen, dass es sich um eine Wirkung (aggressivere Jungen wählen bevorzugt entsprechende Spiele) oder schlicht um einen Indikator handelt. Ob diese Wahl begründet wird, bezweifle ich stark und daraus folgt, dass zumindest teilweise das, was man beweisen will, bereits durch die Wahl des Modells vorausgesetzt wird.

Die Jugendlichen wurden über den Zeitraum hinweg beobachtet, in dem man gemeinhin den Eintritt der Pubertät vermuten dürfte (die Ausgabe von GEO-Wissen beschäftigt sich ja auch damit), das heisst also auch, dass die Wahrscheinlichkeit von aggressiven Taten prinzipiell steigt. Dies ist eine grundlegende Tatsache aller Kriminalstatistiken, die zeigen, dass junge Männer in diesem Zeitraum besonders auffällig werden und zwar zu jeder Zeit in jedem kulturellen Background, also auch schon lange vor der Erfindung von Videospielen. Zweitens, wie auch durch eine neuere Untersuchung von Patrick Kierkegaard belegt wird, geht die Verbreitung dieses Mediums in den letzten 15 Jahren eben gerade nicht mit einem analogen Anstieg von (Jugend)Gewaltkriminalität einher, das Gegenteil ist der Fall.
Er unterstellt den Kritikern der Spiele einen “bias”, der in dem hier diskutierten Beispiel auch wieder deutlich wird. Es wäre natürlich möglich, dass es einen oder mehrere zusätzliche Faktoren gibt, die den Einfluss der Spiele extrem mildern, aber die Spielekritiker ziehen es vor, diese globalen Daten einfach zu ignorieren und lieber auf den gefühlten Anstieg der Kriminalität zu setzen, um ihre Botschaft an den Mann zu bringen.

Als Kuriosum am Rande empfinde ich den Befund, dass sich die Deutsch- und Englisch-Noten der entsprechenden Schüler verschlechter haben. Das legt nahe, dass es in anderen Fächer keine negative oder vielleicht gar eine positie Entwicklung gab, warum sollten Spiele gerade und nur auf diese Fächer einen Einfluss haben?
Ebenso interessant ist die Begrüdung für die Handlungsempfehlung Hopfs (natürlich ein Verbot der Spiele):

Was ist also zu tun?

Hopf: Die Gegenseite sagt, dass man die Medienkompetenz der Schüler verbessern muss. Das ist pure Illusion und eine Lüge. 60 Prozent der deutschen Eltern kümmern sich überhaupt nicht um die Mediennutzung ihrer Kinder. Wie soll dann so etwas erreicht werden?

Was schlagen Sie vor?

Hopf: Mein Vorschlag ist, die Computer-Gewaltspiele zu verbieten. Es gibt keine andere Lösung. Die Verrohung, die dadurch entsteht, ist ja jetzt schon überall zu sehen.

Diese Aussagen lassen eine recht befremdliche Schlussfolgerung zu: man muss die Spiele verbieten, damit sich Eltern auch weiterhin nicht um die Mediennutzung ihrer Kinder kümmern müssen. Dass “die Gegenseite” mindestens in gleichem Maße fordert, dass die Eltern medienkompetenter werden, unterschlägt Hopf bereits zum wiederholten Male. Viele Kulturbereiche und Genres enthalten Darstellungen und Aussagen, die für Kinder/Jugendliche nicht geeignet sind, weil dort aber quasi selbstverständlich und nicht zuletzt durch die Kompetenz der Eltern dafür gesorgt ist, dass Kinder mit den Inhalten nicht in Berührung kommen, wird auch keine entsprechende Forderung nach einer Gesamtzensur gestellt. Denn genau das wird ja gefordert: ein komplettes kulturelles Medium muss sich an den Bedürfnissen von Kindern orientieren. Man stelle sich den feuilletonistischen Aufschrei vor, wenn jemand eine analoge Forderung für Theater, Opernhäuser und Bücher stellen würde.
Das liegt zusätzlich natürlich daran, dass es sich hierbei um etablierte Medien und Kulturprodukte handelt, Videospiele sind dagegen Schund, den man nicht schützen muss und den ausschließlich Kinder konsumieren. Oder kranke Erwachsene…wie wir.

Wenn man sich schon nicht auf die Rente freuen kann...

Und noch ein Eintrag über ein englisches Zitat, diesmal ist es sogar völlig egal, ob es gefälscht oder echt ist. Richard Bartle erklärt die Schlacht um die Zensur von Videospielen kurzerhand für beendet – und “uns” zum Sieger. Anlaß ist die von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Untersuchung zu Möglichkeiten der Verbesserung des Schutzes von Kindern vor den Gefahren der neuen Medien, die kürzlich veröffentlicht wurde. Die Psychologin Tanya Byron kommt hier zu sehr neutral formulierten Vorschlägen, die jenseits der üblichen Hysterien vor allem auf mehr Medienkompetenz setzt. Bartle spekuliert, dass nicht zuletzt die Auftraggeber eher etwas anders gelagerte Schlußfolgerungen erwartet hätten. Die Begründung, warum dies nicht geschah, ist simpel: Byron gehört im Gegensatz zu den vehementen Kritikern einer jüngeren Generation an, die mit den Spielen sozialisiert wurde und für die ein Großteil der vorgebrachten Argumente und Befürchtungen schlicht den eigenen Erfahrungen widerspricht:

I’m talking to you, you self-righteous politicians and newspaper columnists, you relics who beat on computer games: you’ve already lost. Enjoy your carping while you can, because tomorrow you’re gone…Gamers vote. Gamers buy newspapers. They won’t vote for you, or buy your newspapers, if you trash their entertainment with your ignorant ravings. Call them social inadequates if you like, but when they have more friends in World of Warcraft than you have in your entire sad little booze-oriented culture of a real life, the most you’ll get from them is pity.

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