Trencavel am 11. November 2009
Sollte jemandem die Meldung bei einem Update auftauchen – genauer bei einem Update zum »dependency based boot system« – einfach mal nachschauen, ob libdevmapper1.02.1 schon bzw. zusätzlich installiert ist. In dieser Version sind die fehlenden LSB-Header gefixt. Wenn ja, die veraltete (deprecated) Version entfernen (purge):
apt-get remove --purge libdevmapper1.02
und die Umstellung auf das neue Bootsystem erneut anstoßen:
dpkg-reconfigure sysv-rc
LinuxOSS |
Trencavel am 21. Oktober 2009
Huch!
Wine 5.0.2? Jawollja.
Ein 2008er Tempranillo aus Spanien ökologisch angebaut.
Aus der Produktbeschreibung:
What is Debian?
Debian 5.0.2 is a free minded wine made from Tempranillo grapes in Extremadura, Spain. This vintage was pressed in 2008 following an ecological policy using traditional centuries-old methods.
You might also know Debian as an operating system for computers. In case you don’t, an operating system is the set of basic programs and utilities that make your computer run. Debian is everywhere, and soon it will also be inside your glass. Enjoy!
Why wine?
Wine, while not being completely free, is a tasty and universal beverage. It is enjoyed around the world at all sorts of occasions and has been known for centuries in many cultures as well as on IRC.
Getting started
1. Gather a group of Debian wine lovers.
2 Open the bottle, share the wine, share the software and if you’re drunk enough, run for DPL!
3. Profit.
Please report bugs and success stories to vino@debian-community.org Best served at 18¬∞C – keep away from flamewars!
Der Wein kann über das Cafe Libertad bezogen werden.
LinuxOSS |
MountainKing am 2. Oktober 2009
Auch nett gemeinte Aussagen können schmerzen: neulich wurde ich in Berlin wegen meines angeblich nicht so stark ausgeprägten Dialektes als Sachsen-Anhaltiner verunglimpft. Die sehr wahrscheinlich als Kompliment gemeinte Bemerkung musste ich natürlich mit einem kleinen Exkurs in die sächsische Geschichte beantworten, der deutlich macht, dass der sogenannte “Freistaat” Thüringen sowie die klägliche und künstliche Nachkriegskonstruktion Sachsen-Anhalt in Wahrheit natürlich unter wettinische Herrschaft und somit zu Sachsen gehören. Vielleicht sollte man eine Sachsenpartei gründen?
Dies und Das | [4]
Trencavel am 20. September 2009
yab_email is a tiny Textpattern CMS-Plugin for obfuscating and defuscating email adresses to prevent harvesting email adresses.
This plugin will use jQuery and is based on the jQuery plugin Email Defuscator.
Download
yab_email_v0.4.txt
Plugin help
This plugin requires the jQuery Javascript-Framework is called in the site.
Tags
<txp:yab_email />
Obfuscate a given email address.
| attribute |
default |
description |
| email |
name@example.com |
An email address, that will be obfuscated. |
| text |
not set |
Linktext for a created hyperlink. |
| at |
at |
Text between the created parantheses in the obfuscated email address. |
| set_js |
1 |
Return the javascript for defuscating. |
| class |
yab-email-link |
Class for generated span. |
| link |
1 |
If no attribute ‘text’ is given and link=“0” so a mailto link will not be generated. Output will be a <span>. |
<txp:yab_email_javascript />
Defuscate the obfuscated email address.
If you don’t want do display the defuscating javascript — f.i. if you want to obfuscate/defuscate more than one email address or if you call the jquery.js at the bottom of your page — so you can supress the javascript output by the attribute set_js="0". And with the tag <txp:yab_email_javascript /> you can output the javascript on your own.
| attribute |
default |
description |
| class |
yab-email-link |
Class for generated span. If you call <txp:yab_email_javascript />, be sure the class is same as used in <txp:yab_email />. |
| link |
1 |
If no ‘text’ from <txp:yab_email /> is given and link=“0” so a mailto-link will not be generated. Output will be a <span>. |
Changelog
- 2009-09-20 v0.1
- 2009-09-20 v0.2
- bugfix: releated DOM load
- 2009-09-20 v0.3
- feature: added class attribute
- bugfix: style in plugin help
- 2009-09-21 v0.4
- bugfix: fixed XHTML validation errors
- feature: added new attribute link
Textpattern | [6]
Trencavel am 25. August 2009
die Serverlogs so anschaue, bestehen unsere ca. 300 täglichen Besucher hier im Grunde genommen fast nur aus Robots und diverse Scripten.
Ich sollte vielleicht mal wieder was für Menschen schreiben. Der letzte Eintrag ist ja auch schon wieder gut zwei Monate alt.
Dies und Das | [6]
Trencavel am 18. Juni 2009
Ich bin gerade ein wenig überrascht und sprachlos zugleich. Warum? Durch diverse Kanäle im Internet (Twitter, Blogs etc.) bin auf folgende Kolumne in der Frankfurter Rundschau gestoßen.
Nach dem Lesen dieses Pamphlets — ich kann es leider nicht anders benennen — möchte man meinen, es hätte sich wieder ein Politiker aus der zweiten oder dritten Parlamentarierreihe gemeldet. Doch nein. Der Text wurde verfasst von Herfried Münkler, auch wenn man das nicht wirklich glauben mag.
Während meiner Studiums und noch darüber hinaus habe ich die Publikationen Herfried Münklers mit Gewinn gelesen, sowohl in prosaischer, als auch in wissenschaftlicher Sicht. Seine Ausführungen schienen sehr gut recherchiert und fundiert zu sein. Auch wenn ich seine Thesen und Schlüsse nicht immer teile, so waren diese klar durchdacht, basierend auf dem von ihm recherchierten Material schlüssig.
Aber — es musste ein »aber« kommen — die von Herfried Münkler geschriebene Kolumne grenzt an ein unreflektiertes, unfundiertes Geplappere, dem jegliche Recherche fehlt, dass ich mich ernsthaft frage, ob dieser Text tatsächlich aus seiner Feder stammt — ein Computer kann es augenscheinlich nicht sein.
Ins Detail:
Das Gesetzesvorhaben [Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet, Anm.] sollte bloß sicherstellen, dass das, was für Printmedien gilt, auch im Internet gelten soll: dass der Erwerb von Kinderpornografie unter Strafe steht.
Nun, dem ist bereits so (siehe §184 StGB). Und »bloß sicherstellen« eines bestehenden Gesetzes macht man am Besten wie? Genau. Indem man das Gesetz anwendet die Täter verfolgt und zur Rechenschaft zieht.
Die Freiheit des Internets müsse gegen staatliche Einflussnahme verteidigt werden.
Worin genau besteht die Freiheit des Internets? Worin besteht die Freiheit einer Telefonverbindung? Das Internet ist — technisch gesehen — ein Medium zur Informationsübertragung und Kommunikation. Die Teilnehmer dieses Internets und die darin übertragenenen Informationen unterstehen der schon bestehenden Gesetzgebung. Genau so wie ich für eben diesen Text haftbar bin. Die Freiheit des Internets besteht in einem primär technischen Sinne, welche die traditionellen Beschränkungen für die Kanäle von Informationsbeschaffung, -weitergabe und Kommunikations verkleinert. Nur aus ebendiesem Grund kann hier ich zu dieser Replik ansetzen. Dessen ungeachtet verfällt die Haftbarkeit in zivil- oder gar strafrechtlichem Sinne nicht. Die Freiheit, wovon Herfried Münkler meint es wäre die Freiheit des Internets, die versucht wird zu verteidigen, ist die Freiheit, die auch im »realen« Leben verteidigt wird: Die Freiheit des Informationsaustausches, die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Informationsbeschaffung ohne Zensur.
Diese Position einer prinzipiellen Verbotsabwehr verbindet sich mit der Auffassung, in der virtuellen Welt des Internets hätten die Eigentumsansprüche, wie sie in der realen Welt erhoben werden, keine Geltung, sondern müssten einer kostenfreien Nutzung durch alle zugänglich sein.
Im diesem Abschnitt schwingt Herfried Münkler über zur Debatte über geistiges Eigentum, Online-Piraterie, Heidelberger Appell und Open Access und wirft die Gegner einer Internetzensur mit den Befürwortern von veränderten Nutzungsrechten in einen Topf. Da beide Debatten primär nichts miteinander zu tun haben, werde ich mich dazu nicht weiter äußern, da diese Vermischung und Verallgemeinerung nicht statthaft wäre. Das ist eine ganz andere Baustelle.
Es ist eine eigentümliche Schar, die sich unter dem Banner der Netzfreiheit versammelt hat. Einerseits kriminelle Geschäftemacher, die das Internet benutzen, um verbotene Produkte an den Mann zu bringen, und andererseits ein Ensemble von Freiheitskämpfern, die ihre anarchistischen (kein Staat!) oder kommunistischen Ideen (kein Eigentum) in der virtuellen Welt des Internets realisieren wollen.
Da das Internet kein rechtsfreier Raum ist, könnte ich Herfried Münkler für diesen Absatz belangen. Da ich aber die seine Meinungsfreiheit über meine Befindlichkeiten stelle, lass ich den Absatz einfach so stehen. Er spricht von selbst Bände.
Angelpunkt dieser Argumentation ist die Annahme einer ontischen Differenz, die Realität und Virtualität tatsächlich und wirksam voneinander trennt. Die Trennbarkeit beider Welten ist die Voraussetzung dafür, dass in der virtuellen Welt nicht gelten muss, was in der Realität unabdingbar ist: dass die Freiheit des einen an der Freiheit des anderen ihre Grenze hat und dass diese Einsicht die Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung ist.
Nun ist aber gerade die Nutzung kinderpornografischer Internetseiten ein Beleg dafür, dass der ontische Graben an einigen Stellen übersprungen werden kann: Die Bilder vergewaltigter Kinder entstammen der Realität; nur deswegen sind sie in der Virtualität kapitalisierbar.
Wenn Herr Münkler schon Begriffe wie »ontische Differenz« benutzt, will ich nur kurz darauf hinweisen, dass das »Sein« nicht ohne das »Seiende« und umgekehrt sein kann. Diese herbeifabulierte Trennung von Internet und Realität gibt es nicht, weder im realen/virtuellem Sinne noch im von ihm postulierten philosphischen Sinne.
Wäre Herfried Münklers Text nicht gespickt mit einem philosphischem Verweis und wäre Kinderpornografie und Zensur nicht so ein ernstes Thema würde ich seinen Text als zu ignorierende Polemik in einer mir unbedeutenden Zeitschrift abtun. Da dies aber nicht so ist: »Thema verfehlt, schlecht (bis gar nicht) recherchiert, durchgefallen«.
Medien | [2]
MountainKing am 10. Juni 2009
Die Scienceblogger, namentlich Ulrich Berger, zumindest schon mal nicht. Gerade der alternativmedizinische Bereich quillt förmlich über mit abstrusen Umdeutungen von wissenschaftlichen Begriffen wie Energien und Schwingungen, da ist es wenig verwunderlich, dass inzwischen auch die armen Quanten unter die Räder kommen. Dass das neue Werk Froböses über die “Quantenmedizin” von ihm auf dem inzwischen hinreichend bekannten Weg über selbstverfasste “Artikel” und deren Plazierung in allen möglichen Medien bekannt gemacht werden soll (die Links zu den früheren Versuchen seien zur erheiternden Lektüre empfohlen), nimmt da kaum Wunder.
Gestutzt habe ich allerdings schon, als Froböse als Zeugen und führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet Prof. Dr. Jürgen Waldmann von der TU Chemnitz anführte, seines Zeichens Mediziner (angeblich). Dass “unsere” ehemalige Uni inzwischen eine medizinische Abteilung besitzt, war mir zumindest neu, sonst hätte ich damals vielleicht doch lieber Quantenmedizin anstatt Geschichte studiert. Scheint ja das nächste große Ding zu werden, wenn man Herrn Froböse Glauben schenkt und wer würde das nicht…
Medien |