Dateiystem-Vergleich auf Debian Etch

Verglichen werden ext3, reiser, xfs und jfs. Den Artikel gibt’s dort und die Zusammenfassung hier:

These results replicate previous observations from Piszcz (2006) about reduced disk capacity of Ext3, longer mount time of ReiserFS and longer FS creation of Ext3. Moreover, like this report, both reviews have observed that JFS is the lowest CPU-usage FS. Finally, this report appeared to be the first to show the high page faults activity of ReiserFS on most usual file operations.

While recognizing the relative merits of each filesystem, an system administrator has no choice but to install only one filesystem on his servers. Based on all testing done for this benchmark essay, XFS appears to be the most appropriate filesystem to install on a file server for home or small-business needs:

It uses the maximum capacity of your server hard disk(s)
It is the quickest FS to create, mount and unmount
It is the quickest FS for operations on large files (>500Mb)
This FS gets a good second place for operations on a large number of small to moderate-size files and directories
It constitutes a good CPU vs time compromise for large directory listing or file search
It is not the least CPU demanding FS but its use of system ressources is quite acceptable for older generation hardware

While Piszcz (2006) did not explicitly recommand XFS, he concludes that “Personally, I still choose XFS for filesystem performance and scalability”. I can only support this conclusion.

Defense against the Dark Arts

Engholm (Rücktritt wegen Falschaussage vor einem Untersuchungsausschuss zur Barschel-Affäre), Scharping (wurde vom Nächsten in der Liste zurückgetreten), Lafontaine (trat gleich ganz aus der Partei aus), Müntefering (Rücktritt wegen frecher Gehorsamsverweigerung bei der Wahl des Generalsektretärs) und nun Matthias Platzeck, der aufgrund seiner angegriffenen Gesundheit sein Amt nach nur 5 Monaten an Kurt “Snape” Beck übergibt: der Job als SPD-Vorsitzender bleibt augenscheinlich weiter verflucht.

Die Daunen des Teufels

Neueren Erkenntnissen zufolge lohnt es sich, nach einer unruhigen Nacht vorsichtshalber das Kopfkissen abzutasten. Falls man dabei eine Krone erfühlen kann, sollte man schleunigst 10 Euro Praxisgebühr bereithalten und dem nächstgelegenen Exorzisten einen Besuch abstatten, denn dank dieses klaren Symptoms ist die Diagnose eindeutig: Besessenheit. Entwarnung bekommen dank BILD aber auch Hausfrauen, die hartnäckigen Flecken schon ohne Erfolg mit diversen Waschmitteln auf den Leib gerückt sind, denn es könnte sich um ein weiteres Zeichen dafür handeln, dass der Angetraute eventuell im Auftrag des Bösen unterwegs ist. Hilfe verspricht da nur echtes Weihwasser, das der örtliche Priester zu diesem Zweck sicher gern zur Verfügung stellt (“Sie baden grade Ihre Hände drin!”).

Annalen 1515

(Fol. 46b)

6 fa. Sabbato vor Mariae Magda: seine sulche gewisser alhie zu Zwigkau (welche zuvor Sommerzeit nicht in 20 Jaren) erwachsen. Von welchem unsere Bürger einen seher grossen Schaden außerhalben der stad an holz haben genummen, Auch nicht verschonet allen reifen, die zeit getreiden (das reife Getreide). Geschwigen der Menschen, welchs am grosthen, die in wasser nöten sein vortorben. Gescheen den 20 und 21 tag des Mondes Julii. Dis gewisser hat auch einen mechtigen schaden zugewanth der schtadt Geram alzo das ein podestube fast steinende gebauet, auch hocherhoben, ist gar in grund vortorben, geschwigen anderer Schaden der Menschen und andern Dingen.

( 6 fa. Sabbato vor Mariae Magda = 21. Juli)

Nano-Terrorismus

Holland – ein malerisches kleines orangefarbenes Land voller Windmühlen und blondbezopfter Mädel, die Haschkekse verkaufen? So möchte sich unser nördlicher Nachbar gern darstellen – die grausige Realität sieht anders aus. Seit der Finalniederlage von 1974 sind die Holländer nur mehr von Hass zerfressene Wohnwagenzöglinge, die einen komischen deutschen Dialekt sprechen, dies aber partout nicht zugeben wollen. Nachdem sie zwei Jahrzehnte lang erfolglos versuchten, den riesigen Rückstand zu unserer spielerischen und taktischen Überlegenheit auszugleichen, indem sie aus eigentlich größeren Ländern zustehenden Kolonien importierte Ballkünstler in Holzschuhe zwängten, ließ sie die Wut über die Vergabe der WM 2006 nach Deutschland zu neuen und drastischeren Mitteln greifen.

Sie gründeten in Griesheim die neosino nanotechnologies AG, und plazierten ausgerechnet in Deutschlands größtem Fußballverein rechtzeitig einen Saboteur. Dieser stellte sich als Werbeträger für diverse Produkte, denen phänomenale Erfolge bei Sportlern zugeschrieben wurden, zur Verfügung. Aber damit noch nicht genug, es gelang ihnen – wahrscheinlich durch geschickten Einsatz von Rauschmitteln – auch noch, den FC Bayern selbst und sogar den Deutschen Sportbund (die weltweit größte Sportorganisation) dazu zu veranlassen, Nano Liquid und Nano Spray zu bewerben bzw. den Mitgliedsvereinen mit offiziellem Gütesiegel zu empfehlen, da die angeblich enthaltenen Nano-Mineralien vom Körper besser verwertbar sein sollen. Es gibt zwar keinerlei wissenschaftlichen Beleg dafür und allein schon die Tatsache, dass Mineralien vom Körper in gelöster Form aufgenommen werden und es vergleichsweise egal ist, wie groß der gelöste Stoff vorher war, am Börsenerfolg änderte das nichts. Somit gelang es den perfiden Holländern nicht nur, den gesamten deutschen Breiten- und Spitzensport mit ihren Käse-Destillaten zu durchseuchen, sondern damit auch noch viel Geld zu verdienen. Wem die unerwartet schlechten aktuellen Leistungen der Nationalmannschaft (1:4) und des FC Bayern (ebenso) seltsam vorkamen, kann nun, seit das Fersehmagazin Panorama die Vorgänge aufklärte, wieder beruhigt sein: dem WM-Titel steht nichts mehr im Wege.

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