Sachsen in den Grenzen von 1484!

Auch nett gemeinte Aussagen können schmerzen: neulich wurde ich in Berlin wegen meines angeblich nicht so stark ausgeprägten Dialektes als Sachsen-Anhaltiner verunglimpft. Die sehr wahrscheinlich als Kompliment gemeinte Bemerkung musste ich natürlich mit einem kleinen Exkurs in die sächsische Geschichte beantworten, der deutlich macht, dass der sogenannte “Freistaat” Thüringen sowie die klägliche und künstliche Nachkriegskonstruktion Sachsen-Anhalt in Wahrheit natürlich unter wettinische Herrschaft und somit zu Sachsen gehören. Vielleicht sollte man eine Sachsenpartei gründen?

Kommentar

  1. # - trenc schrieb am 2. Oktober 2009, 15:58:

    Aber nur mit monarchistischem Anspruch. Dann zieh ich auch wieder zurück. :)

  2. # - MountainKing schrieb am 3. Oktober 2009, 08:33:

    Wie können auch gleich die Rheinprovinz heim ins Reich holen, nach allem, was uns Preußen im Lauf der Zeit so angetan hat, ist es recht und billig, dass sie Reparationen leisten. Außerdem ist deren Flagge eh grün-weiß. Königlich Sächsischer Statthalter zu Köln klingt doch gar nicht schlecht…du müsstest dir nur noch (mindestens) eine Mätresse suchen. :-)

  3. # - Friede schrieb am 12. November 2009, 11:25:

    haha, ich bin deiner Meinung… also das mit der Sachsenpartei wäre ehct überlegenswert :-D
    schlimmer finde ich es, wenn man angesprochen wird: “du kommst aber nicht von hier, sondern aus bayern oder so?!”
    boahr… da bekomm ich echt nen hals… sächsich und bayrisch muss man schon unterschieden können, oder nich?!
    mein dialekt ist leider etwas zurückgegangen, weil ich mittlerweile im ruhrpott großgezogen wurde… naja, sachsen ist und bleibt mein zu hause :-)

  4. # - YeRainbow schrieb am 14. Februar 2010, 10:09:

    Ach was, dieses provinzlerische Berlin, das da mal unbekannter Teil des Böhmischen Reiches war?
    Wer interessiert sich denn dafür?

    Sächsisch ist das eigentliche Hochdeutsch.
    Es kommt von der Luther-Bibelübersetzung, die er im Meißnerischen Kanzleideutsch schrieb. Meißen ist von meiner Heimatstadt ca 7 km entfernt.
    Nun ist das Kanzleideutsch sicher nicht gänzlich das gewesen, was man auf der Straße sprach, aber es ist dem Hochdeutsch näher als alles andere, das sich dafür hielt…

    Die Hannoveraner haben sich das Hochdeutsch erst vor 100 Jahren mit Gewalt draufgedrückt, weil sie sich für ihr Platt schämten.
    Es ist dennoch nicht das originale….
    ;-)

  5. # - Richard schrieb am 24. Juni 2011, 15:44:

    “die klägliche und künstliche Nachkriegskonstruktion Sachsen-Anhalt” ich lese da wohl nicht richtig! ich bin aus Sachsen-Anhalt und das it wohl nur ein versehen???!!!!





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