Umgestiegen

Da der Krusader nicht so will wie ich und vor allem wegen des fehlenden ftp-Verzeichnis-Vergleichs und eines Bugs, den ich seit einem KDE-Bibliotheken-Update habe, bin ich doch wieder auf den Konqueror umgestiegen. Und nicht nur als Dateimanager. Denn mittlerweile hab ich die Vorzüge des Konqueror als Browser erkannt. Ok, er hat nicht so viele installierbare Features und Plugins wie Mozilla/Firefox oder auch Opera. Aber er ist unheimlich flott. Die plattformübergreifende Installation von Plugins hat für Mozilla/Firefox seinen Preis. Der Start dauert hier lockere 8-9 Sekunden, wohingegen der Konqueror in 1-2 Sekunden für den Start braucht. Nagut, das liegt wohl auch daran, dass ich mit KDE (ja, ich mag die Qt-widgets) arbeite. Aber auch das Rendern der Seiten scheint beim Konqueror schneller zu sein, als bei den anderen Kandidaten. Mozilla und Firefox haben eher einen schwammigen Charakter und reagieren recht träge, nur der Opera ist noch recht flott. Und leider gibt es im Firefox zwei ziemlich nervende Bugs. Erstens stürzt er mir ab und zu bei Flash-Seiten ab (die Integration des Flashplayers ist nicht die Welt; ok, das könnte aber auch am Flashplayer liegen) und zweitens merkt er sich immer noch nicht die Position auf einer Seite, wenn man in der History zurückgeht.
Zwei Wermutstropfen gibt es aber: Ich vermisse die Mousegestures und so etwas wie die Webdeveloper-Leiste. Also falls wer weiss, ob und wo es ähnliches für den Konqueror gibt … ich wäre sehr verbunden.

Nachtrag: Also Mousegestures gibt es auch für Konqueror, wer danach sucht: Khotkeys. Man scheint auch Opera- oder Mozillamousgestures importieren zu können.

about:mozilla

Hehe! Schönes “Easter Egg”!
Einfach mal in die Adressleiste des Mozilla (funktioniert auch mit Firefox) “about:mozilla” eingeben.
Kannte ich auch noch nicht.

(via: mirabilis)

Midnight Commander und Krusader

Auf linux.com gibt es eine kurze, aber ausreichende Einführung in den Midnight Commander, einem Klon des in DOS-Zeiten vielverwendeten Norton Commander. Von allen im Umlauf befindlichen File-Managern im Commander-Style (und davon gibt’s jede Menge) kann ich allen mäuseschubsenden KDE-Benutzern (ja, ich bin auch einer :P den Krusader nur wärmstens empfehlen. Die Umgewöhnung vom Standart-Konqueror dauert vielleicht ein bis zwei Tage, allerdings wird man dann mit einem schnelleren Arbeiten durch Tastenkürzel belohnt. Leider ist in der aktuellen stable-Version (1.30) die Funktion für den direkten Vergleich zweier Verzeichnisse abgeschaltet, so dass ich für ftp-lokal-Vergleiche immer noch auf ein weiteres ftp- oder sync-tool angewiesen bin.

Online-Debugger

AskIgor beruht auf Delta Debugging und sucht online nach Programmfehlern, zeigt eine Diagnose und bietet, wenn vorhanden, eine Fehlerbehebung an. Ist aber derzeit nur für Linux-Executables verfügbar, interessant allemal. Werd’ ich mal im Auge behalten, vor allem, da die Datenbank ja auch stetig wächst.

Aktueller Screenshot

Hab’ die letzten Tage mein KDE angepasst. Etwas entrümpelt und umgebaut. Sieht nun so aus:

Wo ich das Hintergrund her hab’, weiss ich beim besten willen nicht mehr. Auf irgendeiner Wallpaperseite, glaub’ ich zumindest. Dann 3 Karamba-Themes:



2mal die Konsole (xterm) und einmal SIM.

Aufrüsten

CPU: AMD Athlon64
Board: ASUS-Board mit K8 T800 Chipsatz
Graka: Nvidia FX 5600
HDD: Western Digital Raptor (SATA, 10k rpm, 72 GB)
DVD: Sony DRU-700A
Keyboard/Maus: Microsoft Wireless Optical Desktop Pro oder Logitech Cordless MX Duo

So sollte derzeit ein guter Linux-Rechner aussehen. Wer also in nächster Zeit seinen Rechner aufrüsten oder sich einen neuen zulegen will, sollte diese Empfehlungen evtl. beachten. Das wichtigste Kriterium für diese Auswahl ist der Support durch Treiber und deren Leistung; Danach folgen die allgemeine Leistung, der Preis, die Features, usw.
Meint Jem Matzan auf linux.com, der dort seine Hardwareempfehlungen ausspricht. Laut Artikel sollen die Empfehlungen von nun ab jeden Monat erscheinen.

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