Pixel gegen Vektor

Bisher hatte ich ja immer GIMP benutzt, wenn ich Layouts und so Kram entworfen habe. Logischer tut man sich damit verdammt schwer, weil — wie der Name schon sagt — GIMP ein Bildbearbeitungsprogramm und somit pixelbasiert ist. Also schnell irgendwo eine Rahmenfarbe oder gar Schlagschatten ändern: Is’ nich’!
Runde Ecken an ein »Objekt« pappen, Füllfarbe entfernen und das Ding dann mal Vergößern oder Verkleinern – is’ auch nich ohne erheblichen Aufwand durchzuführen.

Bisher hatte ich ja noch nie mit einem vektorbasiertem Grafikprogramm gearbeitet. Aber die Tage habe ich Inkscape für mich entdeckt. Was soll ich sagen: Macht einfach nur Spaß!
Schnelle Änderungen am Layout oder an Farben gehen ziemlich schnell. Größenänderungen ja sowieso, weil ja mit Vektoren gebarbeitet wird. Zur Not kann man ein Objekt oder auch die Gesamte Fläche gleich in der richtigen Größe exportieren, z.B. als PNG und dann mit GIMP sein Unwesen weiter treiben.

Schade, dass ich das erst jetzt so richtig für mich entdeckt habe, hätte mir einiges Pixelgeschiebe erspart. Auf alle Fälle sollte ich mich damit tiefer beschäftigen, weil wie immer benutzt man irgendwie nur 10-20% des Funktionsumfanges.

Ich hasse Köln!

Erst nimmt es mir zwei meiner besten Freunde weg (siehe vorherigen Eintrag von Tommy) und jetzt auch noch die Games Convention. Die “Gerüchte” häufen sich inzwischen doch zu sehr, als dass man den Dementis noch Glauben schenken könnte. Nicht, dass ich wirklich etwas auf die alljährlichen Beteuerungen bezüglich der großartigen und einmaligen Unterstützung der GC durch die Stadt und die Leipziger Messe während der Auftaktveranstaltung im Gewandhaus gegeben hätte. Aber ein klein wenig gefiel es mir als Ex-Leipziger schon, dass sich diese Messe über die Jahre derart erfolgreich entwickelte und zur zweitwichtigsten ihrer Art aufstieg – und das eben “im Osten”. Die bisher kolportierten Begründungen sind zum Teil so schwachsinnig, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Eine DER deutschen Messestädte hat nicht genügend hochklassige Übernachtungsmöglichkeiten?? Ein Flughafen, eine direkte Autobahnabfahrt und der größte Kopfbahnhof Europas reichen als Verkehrsanbindung nicht aus??? Sollte man vielleicht noch einen UFO-Landeplatz bauen? Entscheidender dürfte wahrscheinlich die Formulierung “Zudem habe es “ein sehr entgegenkommendes Angebot der Kölner” gegeben.” sein.

P.S.: Vielleicht sollte ich statt “Köln” lieber “rheinischer Kapitalismus” schreiben, wäre eigentlich ein gar nicht mal so übles Wortspiel…

PicooZ

Musste ich mir heute kaufen:

PiccoZ

Genau das Richtige für mich Spielkind. Macht wahnsinnig Laune mit dem kleinen Teil durch die Wohung zu düsen.
Und das ganze Ding hat nur 30 Schleifen gekostet.
Ich hoffe wir schaffen das, mal zu dritt ein kleines Slalom-Match zu bestreiten.

Welt Online

Die Welt hat nun ja irgendwie ein neues Gesicht bekommen.
Ich les’ die ja sonst recht selten, gehört ja nicht unbedingt zum Lieblingspublikationen.
Aber wer bitteschön soll mit neuen webzwonulligen Version etwas anfangen?
Wer kann so eine Seite benutzen?

Ich kann ja nicht einmal hinschauen.


So gesehen im Konqueror 3.5.5.

short rant

Von der Sache mit den Gesichtserkennungssystemem kann man ja halten was man will.

Rein technisch gesehen hab’ ich da ja ernste Bedenken, solange die Personaleinspargetränkebehälterrückgabeautomaten nicht mal ‘nen billigen Barcode erkennen können und die Flaschen dutzendweise zurückweisen.

Ich finde die Rückgabeprozedur des Mehrwegsystems mittlerweile so daneben, dass ich nur noch Einweg kaufe – also speziell den Krams, wo kein sichtbarer Pfand drauf ist. Das kann man wenigstens vernünftig wegschmeißen. Mit Vorliebe in normalen Hausmüll respektive auf die Straße oder Kreuzung vor Burgerking oder McDonnalds. Da fällt’s auch nicht so auf.

Spaß mit der Hotline

Da in den erzgebirgischen Wäldern nur DSL-light verfügbar ist, überprüfe ich regelmäßig, ob die Telekom nicht inzwischen doch das große Kundenpotential rund um die Uhr am PC hockender Arbeitsloser in meiner Gegend entdeckt hat und evtl. die Leitung ausbaut. Daraus ergab sich gerade folgendes Gespräch mit der zuständigen Telekom-Hotline:

Ich: “Guten Tag, ich besitze lediglich einen DSL-light-Anschluss, aber der Verfügbarkeitscheck zeigt mir soeben erstmals keine Einschränkung mehr an, sondern verweist auf DSL-1000.”

Telekom: “Ich schau gleich mal nach.”

Ich: “Danke!”

Telekom (genuschelt): “TausenderDSLmitdreihundertvierundachtzigerdownload”

Ich: “Aha, das bedeutet dann wohl, dass die neue Anzeige eher mit der Umstrukturierung der Webse…”

Telekom: “Bleep Bleep Bleep Bleep Bleep”

Samstags um die Mittagszeit eine Hotline anzurufen ist natürlich auch eine ziemliche Frechheit, für die ich mich hiermit ausdrücklich entschuldige…solange ich noch ins Netz kann.

Offener Zugang - offene Standards

Wie Heise meldet, ist »Open Access als Publikationsalternative unter Wissenschaftlern kaum bekannt«. Laut einer Studie sollen 85% aller Geistes- und Sozialwissenschaftler die alternative Veröffentlichungsform nicht kennen. Um diesen Zustand zu ändern, »sei deshalb neben der flächendeckenden und nachhaltigen Bereitstellung der Infrastruktur eine konsequentere Öffentlichkeitsarbeit durch Information, Werbung und Schulung der Beteiligten nötig.«

Die Forderungen sind gut und schön, aber warum muss diese Studie, auch wenn sie noch unveröffentlicht ist, in einer proprietären Powerpointpräsentation vorliegen?

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