Umgestiegen

Da der Krusader nicht so will wie ich und vor allem wegen des fehlenden ftp-Verzeichnis-Vergleichs und eines Bugs, den ich seit einem KDE-Bibliotheken-Update habe, bin ich doch wieder auf den Konqueror umgestiegen. Und nicht nur als Dateimanager. Denn mittlerweile hab ich die Vorzüge des Konqueror als Browser erkannt. Ok, er hat nicht so viele installierbare Features und Plugins wie Mozilla/Firefox oder auch Opera. Aber er ist unheimlich flott. Die plattformübergreifende Installation von Plugins hat für Mozilla/Firefox seinen Preis. Der Start dauert hier lockere 8-9 Sekunden, wohingegen der Konqueror in 1-2 Sekunden für den Start braucht. Nagut, das liegt wohl auch daran, dass ich mit KDE (ja, ich mag die Qt-widgets) arbeite. Aber auch das Rendern der Seiten scheint beim Konqueror schneller zu sein, als bei den anderen Kandidaten. Mozilla und Firefox haben eher einen schwammigen Charakter und reagieren recht träge, nur der Opera ist noch recht flott. Und leider gibt es im Firefox zwei ziemlich nervende Bugs. Erstens stürzt er mir ab und zu bei Flash-Seiten ab (die Integration des Flashplayers ist nicht die Welt; ok, das könnte aber auch am Flashplayer liegen) und zweitens merkt er sich immer noch nicht die Position auf einer Seite, wenn man in der History zurückgeht.
Zwei Wermutstropfen gibt es aber: Ich vermisse die Mousegestures und so etwas wie die Webdeveloper-Leiste. Also falls wer weiss, ob und wo es ähnliches für den Konqueror gibt … ich wäre sehr verbunden.

Nachtrag: Also Mousegestures gibt es auch für Konqueror, wer danach sucht: Khotkeys. Man scheint auch Opera- oder Mozillamousgestures importieren zu können.

Annalen 1307

(Fol. 1b)

1307

Suevi, die schwaben, welche zu Locka, das do leit nicht fhern von Pega, vil schmaheit beigebracht got und den menschen, sein erschlagen wurden
unde proverbium:
Du wirst gewinnen die die Schwaben vor Lucka.

Annalen 1280

(Fol. 1a)

1280

Ist nach langer teurung wiederumb so eine wolfeile zeit in allen landen gewest, das man 1 scheffel korn um 22 [?], 1 Hun um 2 [?], ein Mandel eier, desgleichen acht heringe umb 1 [?] hat keufen konnen.

(Dieser Eintrag stammt nicht von Osw. Losan, sondern vermutlich von Peter Schumann, ebenfalls ein Chronist.
Unter dem [?] verbirgt sich ein Schnörkel, den man wohl als “Groschen” identifizieren kann.)

Annalen 1231

(Fol. 1a)

Antiquiteten und geschicht diser unser fürstlichen Stadt Zwickau, auch andern beiliegenden steten und landschaften.

1231

Seint erstlich angenommen die Barvothen bruder alhie zu Zwickau am tag penthecost, welcher erster stifter gewest der Erbar Cunrad Aegerer, ein burger diser stadt mit seinem geschlecht.

(“Barvothen bruder” – Barfüßermönche
“am tag penthecost” – 11. Mai)

Die Oswald Losanschen Annalen

Um wieder etwas Geschichte reinzubringen, gibt’s ab sofort in einer eigenen Kategorie die Die Annalen des Oswald Losan (auch Lasan). Sie ist die älteste handschriftliche Chronik der Stadt Zwickau und müsste sich derzeit immer noch in der Stadtbibliothek zu Breslau befinden. Die erste und einzige Transkription stammt von Ernst Fabian in Mitteilungen des Altertumsvereins für Zwickau und Umgegend, (1910) 10, S. 1-69. An diese Transkription werde ich mich bei der Wiedergabe halten. Der Titel Annales der Stadt Schwanfeld oder Zwickau ab A.C. 1231 ad A.C. 1534 stammt aus späterer Zeit.

Annales inceptae: anno 1521

Sulche und andere geschichte wunderlich und seltzam, sunder doch wahrhaftig ergangen, sein (wie die klugen historiographi sagen) nicht Darumb, uff das man si wiß zuerkunden, sunder meher, Alß waß schedlich sein möcht wer vormiden, und waß frömlich und nüzclich ersucht und vorendet, in acht zuhaben.

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