Gimp Batch Processor

Ich muss schnell mal ‘nen Link loswerden, bevor ich den zum dritten Mal vergesse und wie wild in der Gegend suche:

David’s Batch Processor (Stapelverarbeitung, Gimp)

Hm, ich sollte dringend Tagging einführen.

Nachtrag: Das Kompilieren kann man sich ersparen. David’s Batch Processor ist auch im Debian-Paket [gimp-plugin-registry] enthalten. Aber das ist ab Lenny verfügbar.

Kleine Statistik

Joey Schulze hat heute im Zuge anstehender Verbesserungen eine kleine Statistik über Murphy, den Mailserver von Debian, veröffentlicht.

Erstaunlich!

more than 180 different mailing lists
more than 170k subscribers to all lists
more than 88k unique subscribers to all lists
more than 38k unique host parts for all subscribers
more than 8k unique senders distributed per month
more than 150k unique senders to the list server per day (most rejected)
more than 2.5M unique senders to the list server per 20 days (most rejected)
more than 24k different hosts connecting via SMTP per day
more than 400k different hosts connecting via SMTP per 20 days

Da ist man mal vier Tage nicht online

und schon ist ein apt-get upgrade knappe 300 MB groß.
Was natürlich schon ist. Was weniger schön ist: 1005 E-Mails, davon 478 reinster und klassischer Spam, wovon allerdings 413 schon gefiltert wurden … nervig ist es trotzdem.

Getroffen

Der Hannes hat geworfen und getroffen:

  1. Morgens?
    Zwei Pötte dunkles Wasser mit viel Milch.
  2. Mittags?
    Wasser
  3. Abends?
    Wasser
  4. Sport?
    Wadd fürn Zeug?
  5. Bester Longdrink?
    Kein Schimmer.
  6. Bestes Bier?
    Budweiser Budvar, logisch.
    Beim Kölsch trink ich zur Zeit Früh am liebsten.
  7. Bester Wodka?
    Gibt’s da Unterschiede?
  8. Cocktailtime!
    Hab früherTM viel probiert und bin dann doch bei Tequilla Sunrise geblieben.
  9. Bestes Wässerchen?
    Evian
  10. Essen gehen?
    Wein, Bier, Wasser.
  11. McDonalds / Burger King?
    Fanta
  12. Sterbebett?
    Wasser (aus dem Jungbrunnen?).
  13. Rot oder Weiß?
    Rot, obwohl ich auch ab und zu einen guten Weißen trinke. Aber trocken sollten sie sein.

Weitergeworfen wird an an den Moe und … äh … ich reich’s an Markus weiter, auch wenn ich die Befürchtung habe, dass unter jedem Punkt Tee stehen wird (hehe).

Roots of evil

Glaubwürdige hochrangige Quellen aus Politik, Medien und dem Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen haben uns kürzlich inoffiziell bestätigt, was wir schon immer vermuteten und worüber wir regelmäßig ausführlich berichtet haben: am 22.11.2007 um 5.45 werden Egoshooter, Heavy Metal und Rapmusik den Untergang des Abendlandes herbeiführen. Es sei denn, es gelingt und noch rechtzeitig, die Konsumenten dieser “Medienprodukte” per Bundestrojaner ausfindig und unschädlich zu machen. Schon oft wurde spekuliert, dass die schleichende Infiltrierung schon viel länger vor sich geht und dass sie außerdem im Lande der Unkultur ihren Ursprung hat. Was soll man schon von einer Nation erwarten, die nicht mal Karneval oder Jürgen Drews kennt und das Oktoberfest als jährliches Treffen der überlegenen deutschen Philosophen nur billig imitieren kann?

Fortschrittliche Kräfte haben all dies schon vor über 50 Jahren erkannt und rechtzeitig im Keim erstickt, wie die Karl-Marx-Städter Volksstimme vom 1.5.1954 auf ihren Leserbriefseiten berichtet:

Kommt denn nun endlich etwas Schwung hinein in den Kampf gegen Samba, Boogie-Woogie und wie diese blödsinnige Tanzmusik noch heißen mag? Es wird höchste Zeit! Wäre es nicht auch möglich, die Sache beim Staatlichen Rundfunkkomitee zur Sprache zu bringen? Es ist doch bald nicht mehr mit anzuhören wenn sogenannte Schlagerkomponisten, Schlagersanger und Schlagerlotterien die Nerven der Hörer mißhandeln. Haben denn Lehar, Stolz, Strauß, Zeller, Lanner usw. umsonst gearbeitet?
F.H. aus KMS

Sido, Bushido, 50 Cent? Marylin Manson, Slipknot und Lordi? Alles Waisenknaben gegen die wahre Inkarnation des Bösen, die Söhne Luzifers: Karl Walter und Karl Schmidt!

Die Arbeiterjugend siegte über Karl Walter!

Bis vor kurzem trieb die Kapelle Karl Walter mit ihrer die Gangster-„Kultur” verherrlichenden Musik unter unserer Jugend ihr Unwesen. Durch zahlreiche Proteste wurde das Wiederauftreten
dieser Radaukapelle für immer unmöglich gemacht. An dem 2. April, an dem Walter im Gasthof Neustadt erneut provozieren wollte, erklangen statt Wildwest – Melodien fröhliche Jugend-lieder. Aus Betrieben und Schulen von Karl-Marx-Stadt trafen sich Freunde, die begeistert den Darbietungen der Kulturgruppe vom VEB Büromaschinenwerk und griechischer Freunde, die Tänze ihrer Heimat zeigten, folgten und schließlich feste das Tanzbein schwangen. Der ganze Abend war von Frohsinn und Freundschaft durchdrungen. Wahrlich ein echter Sieg über Karl Walter und seine Unkultur!
Es wäre zu begrüßen, wenn die FDJ mehr solcher Jugendabende veranstalten würde, denn je besser die FDJ das fröhliche Jugendleben entfaltet, um so schneller werden die „Sambaboys” von unseren Tanzsälen vertrieben.
R.Z., G.K.

Wie gefährlich diese Ungeist war, zeigt sich daran, dass er sogar zwischen den auf den einzig wahren Standpunkt der ruhmreichen Arbeiterklasse (ein halbe Jahr vorher war es der des ruhmreichen Genossen Stalin) stehenden Journalisten Unfrieden stiften konnte:

Sehen wir uns die Kapelle Karl Schmidt an ..

Sie spielte neulich In der Wasserschänke Röhrsdorf. Keine Tour Walzer, nur einmal langsamer Walzer, nur einmal Tango, sonst nur Jazz. Es fehlte außer dem Manhattan-Boogie keine Amimusik, doch da sagt man nichts! Warum?

Irrtum, Volkskorrespondent G. D. vom VEB Kaltverformung Altendorf — er schrieb uns diese Zeilen —, wir werden dazu etwas sagen! Die Tanzmusik-Diskussion, die fortgesetzt werden wird, beenden wir mit einer Stellungnahme der Kulturredaktion „Volksstimme”!

Leider ist diese Stellungnahme nicht überliefert, aber wir können sicher sein, dass sie die Existenz der DDR für die nächsten 35 Jahre gesichert hat.

Morgen in dieser Serie: wie CIA-Agent David Hasselhoff den antifaschistsichen Schutzwall zum Einsturz brachte.

Hallo Du!

…ja genau Du, der mit der Telekom surfst und alle 3 Minuten meinen Feed abrufst.

Lass das! Du machst meine Statistik kaputt.

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