Multimedia-Tastatur unter Linux

Jetzt hab ich schon seit fast einem Jahr eine neue Multimedia-Tastatur — hab ich damals zum Geburtstag bekommen — und bin jetzt erst dazugekommen die zusätzlichen Tasten zu belegen. Schande über mich! Denn das ganze Prozedere dauert keine fünf Minuten und einmal eingerichtet, erleichtern die zusätzlich belegten Tasten das Arbeiten und ersparen einige zusätzliche Mausklicks.

Was man dafür benötigt:
LinEAK
Allerdings scheint die Versionierung (0.8.4) alt zu sein, weil in meinem aktuellen Debian Lenny (Testing) wird irgendwie schon Version 0.9 ausgeliefert.

Für Debian also:

$ apt-get install lineakd

Das installiert den Deamon und die dazugehörige Bibliothek. Empfehlenswerterweise installiert man auch gleich das Plugin lineak-defaultplugin und, wenn man KDE benutzt, das lineak-kdeplugins.

Mit einem

$ lineakd -l

kann man nachschauen, ob die eigene Tastatur überhaupt unterstützt wird. Da die Liste zwar alphabetisch sortiert aber recht lang ist, empfiehlt sich die Suche auf einen Hersteller einzuschränken. Bei mir wäre das:

$ lineakd -l | grep Genius
 GEN-KKB2050HS  Genius Slimstar KKB-2050HS (12 keys)
 GEN-KKB2050U   Genius Slimstar KKB-2050U (12 keys)
 GEN-KL0210     Genius KL-0210
 GEN-LuxScroll  Genius Luxemate Scroll
 GENK-WTTOV     Genius Wireless Twin Touch+ Optical Value
 GENKB-138      Genius Genius Internet Keyboard KB-138 (9 keys)
 GENKB-16E      Genius KB-16E Scroll Multimedia Keyboard (16 keys)
 GENKB-16M      Genius KB-16M Scroll Multimedia Keyboard (16 keys)
 GENKB-19E      Genius MM Keyboard KB-19e (19 keys)
 GENKB-19e      Genius KB-19e
 GENKB-21E      Genius MM Keyboard KB-21E (21 keys)
 GENKB-ComfyKB-09       Genius Comfy KB-09
 GENKWD-910     Genius MM Keyboard KWD-910 (16 keys)

Gleich an erster Stelle taucht meine Tastatur auf. Jetzt nur noch die entsprechende Konfigurationsdatei mit dem Identifier anlegen:

$ lineakd -c GEN-KKB2050HS

Die Datei liegt dann in $HOME/.lineak/lineakd.conf und kann nun angepasst werden. Mit den installierten Plugins hat man nun auch Zugriff auf einige Makros, die man eintragen kann. Meine zusätzlichen Tasten sind beispielsweise folgendermaßen belegt, wobei das meiste selbsterklärend ist:

AudioLowerVolume = AMAROK_VOLUMEDOWN 
AudioMute = AMAROK_VOLUMEMUTE
AudioPlay = AMAROK_PLAYPAUSE
AudioRaiseVolume = AMAROK_VOLUMEUP
AudioStop = AMAROK_STOP
Back = KDESKTOP_PREVIOUS #vorhergehende virtuelle Arbeitsfläche
Calculator = kcalc
Forward = KDESKTOP_NEXT #nächste virtuelle Arbeitsfläche
Mail = KMAIL_COMPOSE
MyComputer = KDESKTOP_EXECUTE #auch ALT+F2, Befehl ausführen
Pause = AMAROK_PLAYPAUSE
Sleep = dcop --all-users ksmserver default logout 1 0 0 #kein Schlaf, sondern Herunterfahren-Menü
WWW = kfmclient openProfile webbrowsing #Konqueror als Webbrowser

Kann man natürlich belegen wie man will. Der Einfachheit halber kann man das ganze auch mit GUI konfigurieren. Z. B. mit klineakconfig.

Damit die Tasten auch bei jedem Rechnerneustart funktionieren, sollte man den LinEAK-Deamon-Start in ein Runlevel eintragen. Da ich aber eh fast nur mit KDE arbeite habe ich mir eine lineakd.desktop-Datei angelegt

 [Desktop Entry]
Type=Application
Exec=/usr/bin/lineakd &
Icon=klineakconfig.png
MiniIcon=klineakconfig.png
Comment=LinEAK - Daemon
Comment[de]=LinEAK - Daemon
Terminal=0
Name=lineakd
Name[de]=lineakd

und diese in den KDE-Autostart-Ordner ($KDEDIR/Autostart/lineakd.desktop) geschoben.

Ay!

Zurück von der Rheinkultur

/me war gestern auf der Rheinkultur. Bis auf Kleinigkeiten eine ziemlich spaßige Angelegenheit. Richtig klasse war, dass das Wetter, was ja anfangs nicht so prall aussah, ordentlich war — so sonnenbrandtechnisch gesehen. An Bands hab’ ich nur die Donots und Sick of it all gesehen; Rumsteherei, Alter, Rücken … blablubb … was soll ich sagen: Mehr geht halt nicht mehr. Lieber auf der Wiese liegen, kühle Bierchen zischen und dummschwätzen.

Als Mainacts spielten der Götz Widmann, die Fanta4 und halt SOIA. Götz Widmann spielt ja eh jede Woche hier in der Gegend (das konnte aber den Agi nicht davon abhalten wieder zum Götz zugehen). Die Fantas hab ich “erst” vor 2 Jahren gesehen. SOIA dagegen hab ich das letzte mal 1995 gesehen.

1995!

Das muss mann sich mal vorstellen. Das ist 12 Jahre her, kein Wunder, dass ich die meiste Zeit liegend und sitzend verbracht habe.

Trotz der — laut Veranstalter — 170.000 Besucher hatten wir (der Moe und ich) bei SOIA relativ viel Platz, da die Meistens wohl die Fantas sehen wollten. Und dennoch: SOIA haben rerockt — oder besser: “gehardcored”!

Fotos hab ich leider keine, aber vielleicht stellt der Moe irgendwann ein paar seiner Handybilder online.

Eulersche Identität

Beim Lesen bin ich die Tage auf folgende Gleichung gestoßen:

e + 1 = 0

Die Gleichung nennt sich Eulersche Identität oder auch Euler’s Formula. Je länger man über die Gleichung nachdenkt (und ich bin kein Mathematiker), desto wahrscheinlicher erscheint es, dass nicht 42 der Sinn des Lebens ist, sondern eben die Eulersche Identität.

Ajax Regular Expression Evaluator

Klasse Wort …
Ich wollte nur den Link dafür los werden: Ajax Regular Expression Evaluator

Was macht das: Das evaluiert reguläre Ausdrücke anhand vorgegebener Beispiele bzw. Ziele.

Und …

… in drei verschiedenen Systemen:

  1. PHP PCRE
  2. PHP Posix
  3. Javascript

Find’ ich klasse. In Verbindung mit dem KRegExpEditor (ziemlich veraltete Seite, hab keine aktuellere gefunden) zum Erstellen von regulären Ausdrücken eine ziemlich geniale Sache – vor allem wenn die Ausdrücke … äh … unhandlich werden.

Cool'n'Quiet

Die Aktivierung bzw. das Benutzen des Cool’n‘Quiet-Features der AMD Athlon-Prozessorfamilie lässt sich auf folgende Weise Bewerkstelligen.

Cool’n‘Quiet unter Windows XP

Die Cool’n‘Quiet-Funktion muss im BIOS aktiviert sein. Jetzt braucht man nnur noch in der Energieverwaltung (Systemsteuerung) das Energieschema auf “Minimaler Energieverbrauch” setzen. Schon freut man sich über eine skalierende CPU.

Cool’n‘Quiet unter Linux

Für die Aktivierung unter Linux ist folgendes zu beachten: Cool’n‘Quiet muss auch hier im BIOS aktiviert sein. Weiterhin muss der Kernel powernow-k8 unterstützen. Das sollte aber im Vanilla-Kernel größer 2.6.10 per default unterstützt sein.

Nun installiert man noch die Powernow-Governor. Unter Debian natürlich ganz einfach:

$ apt-get install powernowd

Dann läd man noch die dazugehörigen Module mittels:

$ modprobe powernow-k8
$ modprobe cpufreq_userspace

Oder trägt beide Module gleich in die /etc/modules ein, damit sie beim Start mit geladen werden.

Um zu testen ob die CPU nun auch skaliert, kann man sich nun Themes und Scripte für GKrellM oder Superkaramba installieren.
Oder einfach auf Bedarf folgende Abfrage in der Bash aufrufen:

$ cat /proc/cpuinfo | grep 'cpu MHz' | sed -e 's/.*: //'

PicooZ

Musste ich mir heute kaufen:

PiccoZ

Genau das Richtige für mich Spielkind. Macht wahnsinnig Laune mit dem kleinen Teil durch die Wohung zu düsen.
Und das ganze Ding hat nur 30 Schleifen gekostet.
Ich hoffe wir schaffen das, mal zu dritt ein kleines Slalom-Match zu bestreiten.

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