Lovely Spam, wonderful Spam

Die Schöpfer der unzähligen Spamattacken, denen man sich als unschuldiger Internetsurfer ausgesetzt sieht, haben zweifellos immer mal wieder einige recht witzige Ideen. Unseriöse Anbieter zielen geradewegs auf die Bereiche, die zuverlässig den gesunden Menschenverstand deaktivieren: Geld und Sex. Ein schönes aktuelles Beispiel ist dieses:

Sehr geehrte Damen und Herren,
sicher haben Sie schon einmal von Medikamententests gehört. Die Pharma-Industrie sucht derzeit dringend Probanden für die Tests von Arzneien und medizinischen Produkten.
Diese Tests werden großzügig entlohnt. So sind bei einem einwöchigen Test bis zu 4.000 € zu verdienen. Die Untersuchungen sind weitgehend ungefährlich; meist handelt es sich um Tests, die an einer großen Anzahl an Personen gleichzeitig durchgeführt werden.

Wir suchen zur Zeit mehrere hundert Probanden für diverse Testreihen. Bitte bewerben Sie sich direkt online unter:

xttp://www.klinische-forschung.tv/

Achtung: Auch, wenn Sie akut oder chronisch krank sind, können Sie sich bewerben. Bei einigen Tests ist sogar eine Krankheit Voraussetzung. Auf der genannten Webseite finden Sie ausführliche Informationen. Gern beraten wir Sie auch persönlich.Die Testreihen finden bundesweit in Testzentren, natürlich unter ärztlicher Aufsicht, statt. Strenge behördliche Kontrolle ist dabei vorgeschrieben.

Wir würden uns über Ihre Bewerbung als Medikamententester freuen und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Zum Abmelden von unserem Newsletter,
klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link:

xttp://www.klinische-forschung.tv/delete_mail.php?email=*zensiert*@inode.at

Wäre nichts wirklich Herausragendes, schließlich ist die Seite nicht abrufbar und die vorgebliche Abmeldung eines (nie bestellten) Newsletters regelmäßiger Bestandteil derartiger Fakes, wenn es da nicht das esoterisch-pseusomedizinische Paralleluniversum voller Verschwörungen, hinter denen meist die böse Pharmaindustrie steckt, gäbe. Dort sieht man, das oben genannter Effekt auch ohne Sex und Geld flächendeckend erreichbar ist. Eine solche Nachricht ist dementsprechend ein realer und klarer Beleg für die Skrupellosigkeit der Pharmafirmen:

xttp://www.vogelgrippe-aufklaerung.de/t376f4-Menschenversuche-1.html

xttp://www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=7914.0

Und der zweifellos beste Tip für den Umgang mit dieser Mail ist auch schnell zur Hand:

Abmeldung von der newsletter ist nicht möglich, habe zurück geschrieben, dass ich sie wegen Aufforderung zum Selbstmord anzeigen werde.

Dateiystem-Vergleich auf Debian Etch

Verglichen werden ext3, reiser, xfs und jfs. Den Artikel gibt’s dort und die Zusammenfassung hier:

These results replicate previous observations from Piszcz (2006) about reduced disk capacity of Ext3, longer mount time of ReiserFS and longer FS creation of Ext3. Moreover, like this report, both reviews have observed that JFS is the lowest CPU-usage FS. Finally, this report appeared to be the first to show the high page faults activity of ReiserFS on most usual file operations.

While recognizing the relative merits of each filesystem, an system administrator has no choice but to install only one filesystem on his servers. Based on all testing done for this benchmark essay, XFS appears to be the most appropriate filesystem to install on a file server for home or small-business needs:

It uses the maximum capacity of your server hard disk(s)
It is the quickest FS to create, mount and unmount
It is the quickest FS for operations on large files (>500Mb)
This FS gets a good second place for operations on a large number of small to moderate-size files and directories
It constitutes a good CPU vs time compromise for large directory listing or file search
It is not the least CPU demanding FS but its use of system ressources is quite acceptable for older generation hardware

While Piszcz (2006) did not explicitly recommand XFS, he concludes that “Personally, I still choose XFS for filesystem performance and scalability”. I can only support this conclusion.

Defense against the Dark Arts

Engholm (Rücktritt wegen Falschaussage vor einem Untersuchungsausschuss zur Barschel-Affäre), Scharping (wurde vom Nächsten in der Liste zurückgetreten), Lafontaine (trat gleich ganz aus der Partei aus), Müntefering (Rücktritt wegen frecher Gehorsamsverweigerung bei der Wahl des Generalsektretärs) und nun Matthias Platzeck, der aufgrund seiner angegriffenen Gesundheit sein Amt nach nur 5 Monaten an Kurt “Snape” Beck übergibt: der Job als SPD-Vorsitzender bleibt augenscheinlich weiter verflucht.

Die Daunen des Teufels

Neueren Erkenntnissen zufolge lohnt es sich, nach einer unruhigen Nacht vorsichtshalber das Kopfkissen abzutasten. Falls man dabei eine Krone erfühlen kann, sollte man schleunigst 10 Euro Praxisgebühr bereithalten und dem nächstgelegenen Exorzisten einen Besuch abstatten, denn dank dieses klaren Symptoms ist die Diagnose eindeutig: Besessenheit. Entwarnung bekommen dank BILD aber auch Hausfrauen, die hartnäckigen Flecken schon ohne Erfolg mit diversen Waschmitteln auf den Leib gerückt sind, denn es könnte sich um ein weiteres Zeichen dafür handeln, dass der Angetraute eventuell im Auftrag des Bösen unterwegs ist. Hilfe verspricht da nur echtes Weihwasser, das der örtliche Priester zu diesem Zweck sicher gern zur Verfügung stellt (“Sie baden grade Ihre Hände drin!”).

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