Spaß mit der Hotline

Da in den erzgebirgischen Wäldern nur DSL-light verfügbar ist, überprüfe ich regelmäßig, ob die Telekom nicht inzwischen doch das große Kundenpotential rund um die Uhr am PC hockender Arbeitsloser in meiner Gegend entdeckt hat und evtl. die Leitung ausbaut. Daraus ergab sich gerade folgendes Gespräch mit der zuständigen Telekom-Hotline:

Ich: “Guten Tag, ich besitze lediglich einen DSL-light-Anschluss, aber der Verfügbarkeitscheck zeigt mir soeben erstmals keine Einschränkung mehr an, sondern verweist auf DSL-1000.”

Telekom: “Ich schau gleich mal nach.”

Ich: “Danke!”

Telekom (genuschelt): “TausenderDSLmitdreihundertvierundachtzigerdownload”

Ich: “Aha, das bedeutet dann wohl, dass die neue Anzeige eher mit der Umstrukturierung der Webse…”

Telekom: “Bleep Bleep Bleep Bleep Bleep”

Samstags um die Mittagszeit eine Hotline anzurufen ist natürlich auch eine ziemliche Frechheit, für die ich mich hiermit ausdrücklich entschuldige…solange ich noch ins Netz kann.

machine check exception

Arg!

Kernel Panic.

Wie ich die Wörtchen hasse.

Und dazu noch eine Machine-Check-Exception-Fehlermeldung.
Schlauerweise habe ich mir den Fehlercode natürlich nicht gemerkt. Die Machine Check Exception ist zwar bei mir Debian-Standard-Kernel aktiviert (config_x86_mce). Allerdings werden die Codes wohl nicht ins kernel.log geschrieben.

Hat da jemand einen Plan, wo die geloggt werden?

Ich tippe zwar mal aufs Netzteil, das wohl auf der 12V-Schiene zu wenig Strom liefert. Nur wissen würd’ ich’s schon lieber, wer der Verursacher ist. Ein gutes Netzteil kostet ja auch ein wenig. Das wollt’ ich dann doch nicht einfach so auf Verdacht kaufen.

Stöckchen

Der Hannes hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Und da dies mein Erstes ist (ich Noob), werde ich es auch brav beantworten.

5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:

  1. frei verfügbare Zeit … und davon jede Menge
  2. richtig viel Ahnung von Irgendwas und nicht immer nur halb
  3. eine eigene Bibliothek
  4. ein Parkplatz vor der Tür
  5. KDE 4

5 Dinge die ich habe, aber lieber nicht hätte:

  1. ähm .. zu wenig Zeit
  2. Weblog, reiner Zeitfresser ohne Sinn und eh überschätzt;)
  3. eine uralte Tastatur untern Tisch liegen
  4. Bartwuchs, weil Rasieren ist auch so unsinniger Zeitfresser
  5. 50-70 Spammails am Tag

5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:

  1. ‘nen Kropf
  2. ‘nen Buckel
  3. Windows Vista
  4. eine Kernel Panic
  5. Geld, wegen Charakter und so

Ok, beim letzten Punkt war ich eventuell nicht ganz ehrlich.

5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:

  1. Markus
  2. kiesow
  3. Moe
  4. Ralf
  5. und natürlich Agi, die Gottheit

Make Love not Warcraft

Ok, der Titel der neuesten South Park-Folge, die gleichzeitig die zweite Hälfte von Season 10 eröffnet, ist vielleicht nicht wahnsinnig originell. Trotzdem dürfte diese Episode schnell zu einem Klassiker werden, was u.a. auch deswegen gut ist, weil einige der letzten Shows doch etwas schwächelten. Allerdings muss man einschränkend bemerken, dass der Spaß für die bedauernswerten Mitgeschöpfe, die noch keine Lebenszeit in Onlinerollenspielen verschwendet haben, um einiges geringer sein wird, andererseits WOW-Spieler besonders viel wiederentdecken und Insider-Jokes am besten verstehen werden. Das liegt schon daran, dass sich mit Blizzard die Herstellerfirma von World of Warcraft an der Herstellung der Folge beteiligte und dadurch auch direkte Spielszenen integriert wurden.

Die Story dreht sich um eins der fetten Kellerkinder (in diesem Fall allerdings schon jenseits der 30), die dank fehlenden richtigen Lebens unendlich viel Zeit in derartige Spiele stecken. In diesem Fall spielt derjenige durchgehend seit dem Start von WOW und hat dadurch einen so hohen Level erreicht, dass sein Charakter selbst von Blizzard nicht mehr getötet werden und er quasi alle Regeln ignorieren kann. Der Bösewicht macht nun nichts anderes mehr als durch die Gegend zu laufen und reihenweise alle anderen Spieler zu killen. Stan, Kyle, Kenny und Cartman entschließen sich nun, die Welt (of Warcraft) zu retten, nachdem ihre übrigen Freunde das Spiel reihenweise aufgegeben haben.

Einer der besten Dialoge sei an dieser Stelle zitiert, er entspinnt sich bei der ersten Taktiksitzung, als Cartman den zaudernden Clyde überzeugen will, wie wichtig ihre Mission ist:

Clyde: I´ve got better things to do…

Cartman: Clyde, Clyde, if you had a chance right now to go back in time to stop Hitler, wouldn’t you do it? I mean, I personally wouldn’t stop him, because I think he was awesome, but you would, right?

Clyde: I’m just gonna stop playing.

Cartman: When Hitler rose to Power, there were alot of people who just stopped playing. You know, who those people were? The French! Are you french, Clyde??

Clyde: No!

Cartman: Voulez-vous coucher avec moi, Clyde?

Clyde: Alright, alright I’ll do it!

Und für alle, die vor ihrem Bildschirm hin und wieder ein schlechtes Gewissen bekommen:

“You can just hang outside in the sun, tossing a ball around or you can sit on your computer and do something that matters!”

Bassam Tibi wird gehen

Bassam Tibi (noch Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Göttingen), den meisten wohl nur bekannt durch den von ihm geprägten Begriff einer europäischen und laizistischen Leitkultur, welcher in atemberaubender Provinzialität von deutschen Politikern vereinnahmt wurde, wird mit Auslaufen seiner Professur Deutschland verlassen und rechnet ab: Mit Deutschland und dem bildungspolitischen Umfeld im Allgemeinen und mit der Universität Göttingen und dessen Präsident, dem Molekularbiologen Kurt von Figura, im Besonderen.

Der Artikel stimmt einen schon nachdenklich. Aber er bestärkt mich auch zusätzlich in meinen Widerwillen in einem universitären Umfeld Fuß zu fassen.

(via: netbib weblog und Die Welt)

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